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Die weltbekannte Rede

60 Ansichten· 22 Nov 2021
Christoph Köhler
Christoph Köhler
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Im Corona

⁣Die weltbekannte Rede aus dem Film NETWORK (1976)


⁣Network ist eine US-amerikanische Filmsatire aus dem Jahr 1976. Sidney Lumet führte Regie nach einem Drehbuch von Paddy Chayefsky.
Howard Beale, der kurz vor der Entlassung stehende ⁣Nachrichtensprecher des Senders Union Broadcasting System (UBS), steigt ⁣nach einer Reihe von Livesendungen mit Suiziddrohungen und ⁣Beschimpfungen zum Star auf. ⁣Vor laufender Kamera kündigt er seinen Suizid in seiner nächsten – und ⁣letzten – Sendung an, was große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit ⁣nach sich zieht. In der nächsten Sendung nimmt Beale sich zwar nicht das ⁣Leben, schimpft aber in deutlichen Worten auf seinen Arbeitgeber und ⁣den gegenwärtigen Zustand der Welt. Das Medienecho ist enorm.

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Klarheit
Klarheit 2 Tage .

1976 war ich 17 Jahre alt und mein Bruder und ich haben damals diesen aussergewöhnlichen Film gesehen. Hey, es war 1976! Wir sassen mit unseren Eltern im Wohnzimmer und schauten in die Röhre. Damals wohnten wir auf dem Lande und ausser Fuchs und Hase würde mich niemand hören, wenn ich den Kopf aus dem Fenster strecken und rufen würde: "Ihr könnt mich alle am A.... lecken". Und trotzdem habe ich es gemacht. Und dann folgte mir mein Bruder und rief es auch aus dem Fenster. So waren wir schon zwei. Es ging nicht lange hörten wir, dass der Bauer der etwa 500 Meter von uns entfernt seinen Baurnhof hatte, ebenfalls den gleichen Satz rief. Dann hörten wir, dass das pensionierte Ehepaar, dass unterhalb von uns in einem kleinen Häuschen wohnte auch den Mut aufgebracht hatte diesen Satz zu rufen. Dann waren wir schon fünf. Wahrscheinlich war es uns allen klar, dass wir die einzigen Zuhörer waren, denn wie gesagt lebten wir damals auf dem Lande. Auch dem Bauern und dem pensionierten Ehepaar musste es klar sein, dass es nicht viele Zuhörer geben konnte und trotzdem haben sie es gemacht. Warum? Könnte es sein, dass jeder Menschen das Feuer der Freiheit in sich trägt und wir dazu sorge tragen sollten, damit es nicht erlischt? Und könnte es sein, dass wenn dieses Feuer der Freiheit nicht gelebt wird, dass dann zuerst Traurigkeit und dann Wut entsteht? Meine Eltern haben es nicht gemacht, denn 1976 gehörte so etwas nicht zum guten Ton. Meine Mutter starb an ihrer Traurigkeit, mein Vater hat seine Wut im Alkohol ersäuft. Ich nicht! Mein Tipp: Sagt was ihr denkt!! Es geht nicht um diesen Satz sondern darum, sich selbst treu zu bleiben. Lasst euch nichts gefallen! Von niemandem! Immer friedlich bleiben aber verleugnet euch selbst nicht, denn das kann nur Traurigkeit und Wut hervorbringen und beides zerfrisst den Menschen auf Dauer! Natürlich ist man kurzfristig einmal traurig oder wütend, aber das sollte kein Dauerzustand sein. Stehen wir also gemeinsam für unsere natürlichen Rechte und für unsere angeborene Freiheit ein! Denn alles andere erzeugt nur Traurigkeit, Ohnmacht und Wut was dann, wenn wir uns selbst verleugnen zu einem Dauerzustand werden kann. Und dann? Wenn wir auf dem Sterbebett liegen? Können wir uns dann selbst verzeihen, dass wir nicht für uns sebst und zu unserem Leben, also zu dem was wir schon immer machen wollten eingestanden sind?

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